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Hilfiker-Kran

Der Entwurf für den Kran geht zurück auf Hans Hilfiker (1901–1993), den renommierten Schweizer Elektroingenieur und Industriedesigner, der vor allem für die ikonische SBB‑Bahnhofsuhr bekannt ist. Während seiner Tätigkeit bei der SBB in den 1950er-Jahren entwickelte er einen leistungsstarken Bockkran, der für das Verladen schwerer Güter von der Straße auf die Schiene konzipiert war. Diese Kräne mit bis zu 10 t Tragkraft zeichneten sich dadurch aus, dass sie zwar fest auf einem Fundament stehen, aber relativ einfach versetzt werden konnten – und bereits in nur wenigen Stunden einsatzbereit montiert waren.
Erste Exemplare wurden ab 1950 in Bahnhöfen wie Brugg, Uzwil und Sulgen installiert. Allerdings gingen viele später verloren. Einzelne, modernisierte Modelle sind heute noch in Orten wie Uzwil (Bild), Sulgen und Wildegg erhalten – inzwischen oft unter Denkmalschutz. Hilfikers Kran ist daher nicht nur ein technisches Gerät, sondern ein Symbol jener Epoche, in der die SBB ihre Infrastruktur auf moderne Standards hob.
Erste Exemplare wurden ab 1950 in Bahnhöfen wie Brugg, Uzwil und Sulgen installiert. Allerdings gingen viele später verloren. Einzelne, modernisierte Modelle sind heute noch in Orten wie Uzwil (Bild), Sulgen und Wildegg erhalten – inzwischen oft unter Denkmalschutz. Hilfikers Kran ist daher nicht nur ein technisches Gerät, sondern ein Symbol jener Epoche, in der die SBB ihre Infrastruktur auf moderne Standards hob.
Bevor der Kran im Modell entstehen konnte, mussten die wenigen erhaltenen Originalpläne beschafft und ausgewertet werden. Da manche Maße fehlten, wurde zusätzlich auf historische Fotos zurückgegriffen – Proportionen wurden geschätzt, Details rekonstruiert. So entstand nach und nach ein klares Bild des Vorbilds.


Auf Basis der gesammelten Informationen wurde das Modell in Autodesk Fusion neu gezeichnet. Marc Theilkäs konstruierte dabei jedes Element mit Blick auf Maßhaltigkeit, Funktion – und die spätere Montierbarkeit im Modellmaßstab. Eine digitale Pionierleistung mit viel Gefühl für Technik und Design.
Aus dem CAD-Modell wurden anschließend einzelne Bauteile für den 3D-Druck vorbereitet. Gefertigt wurde in feinem Resin, das auch kleinste Strukturen präzise wiedergibt. Dabei galt es, die Teile nicht nur druckbar zu gestalten, sondern auch so aufzuteilen, dass ein funktionaler Bausatz entsteht.


Die filigranen Teile verlangen beim Zusammenbau höchste Konzentration und Fingerspitzengefühl. Viele Elemente sind so zart, dass sie nur mit Pinzette und Lupe sicher montiert werden können. Gerade das macht diesen Bausatz zu einem anspruchsvollen Stück Modellbaukunst.
Ein besonderes Augenmerk galt der Laufkatze: Sie wurde aus mehreren Einzelteilen aufgebaut, ergänzt durch ein Kranseil, das im Modell durch feinsten Bindfaden ersetzt wurde. Die Technik bleibt dabei sichtbar – und vermittelt auch im Modell den Eindruck funktionaler Präzision.


Im Gegensatz zum originalen Vorbild wurde der Modellkran nicht stationär gebaut, sondern als bewegliches Exemplar auf Schienen ausgeführt. Diese modellbauerische Freiheit war notwendig, weil das Diorama Lepa.Tineur ein Beton-Fundament mit eingelassenen Kranschienen vorgibt.
Jedes Bauteil wurde bemalt und dezent gealtert – immer mit Blick auf das Original. Entstanden ist ein Einzelstück, das in Detailtreue, Materialwahl und Gestaltung Maßstäbe setzt. Es ist nicht nur ein Modell, sondern eine Hommage von Marc Theilkäs an den Designer Hans Hilfiker – und ein technisches Denkmal im Kleinstformat.


Der Hilfiker-Kran ist ein komplexes, fein detailliertes Modell – gebaut für Modellbauerinnen und Modellbauer mit Geduld, Geschick und einem ausgeprägten Sinn für konstruktive Gestaltung. Der Zusammenbau verlangt Fingerspitzengefühl, belohnt aber mit einem einzigartigen Ergebnis.
Für Interessierte steht der Kran auch als Bausatz zum Verkauf. Wenn Sie sich für das Projekt interessieren oder Fragen haben, freuen wir uns über Ihre Nachricht – per Mail oder über das Kontaktformular.
Für Interessierte steht der Kran auch als Bausatz zum Verkauf. Wenn Sie sich für das Projekt interessieren oder Fragen haben, freuen wir uns über Ihre Nachricht – per Mail oder über das Kontaktformular.
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