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Depot Aebimatt

Das Micro-Layout bildet das Lokomotivdepot Aebimatt in Bern im Maßstab 1:87 nach – ein Ort mit persönlicher Geschichte. Der Erbauer hat das Depot als Kind besucht, heute lebt er nur wenige Minuten davon entfernt. Das Diorama spiegelt diese enge Verbundenheit eindrücklich wider.
Das 1912 erbaute Depot auf der Aebimatt zählt zu den ältesten erhaltenen Lokomotivdepots der Schweiz. Seine besondere Architektur – inklusive verleimter Hetzerbinder-Konstruktionen – sowie seine lange Nutzungsgeschichte bis ins 21. Jahrhundert machen es zu einem faszinierenden Vorbild.


Mit einer Fläche von 30 × 80 cm (plus Fiddle-Yard) nutzt das Diorama den Raum optimal aus. Im Vordergrund steht die szenische Wirkung: Drei Gleise, eine Einfahrt, keine Weichen – dafür eine motorisierte und eine manuelle Schiebebühne, wie im Vorbild. Alles ist funktional und stimmig inszeniert.
Gebäude und Anlagen basieren auf Recherchen vor Ort sowie historischen Quellen. Der Ausschnitt wurde spiegelverkehrt umgesetzt und behutsam vereinfacht, um auch auf engem Raum eine überzeugende Atmosphäre zu schaffen.


Das Layout ist vollständig digitalisiert und betriebsbereit. Rollmaterial kann realistisch bewegt, abgestellt, remisiert oder rangiert werden – eine kleine Bühne für grossen Spielspaß und intensive Modellbahnmomente.
Alle technischen Komponenten – von der Digitalzentrale über Soundmodule bis hin zur Beleuchtungssteuerung – sind unauffällig im Schaukasten verbaut. Das ermöglicht einen reibungslosen Betrieb und lässt die filigrane Inszenierung im Vordergrund stehen. Funktion und Ästhetik greifen hier nahtlos ineinander.


Im Zentrum stehen diesel- und dampfbetriebene Fahrzeuge der Epoche IIIb (ca. 1956–1965). Viele Modelle stammen von Kleinserienherstellern und wurden in Handarbeit umgebaut, motorisiert, digitalisiert und mit realistischer Alterung versehen.
Auch bei der Ausgestaltung überzeugt das Diorama durch Feingefühl: vom Schuppen bis zum Prellbock, von der Schiebebühne bis zur Gebäudefront. Das Zusammenspiel aus Technik, Geschichte und persönlichen Erinnerungen macht „Aebimatt“ zu einem besonderen Projekt im Maßstab H0.

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